Oracle übertrifft die Schätzungen für das erste Quartal

Bild: James Martin/CNET

Oracle veröffentlichte am Donnerstag nach der Glocke die Finanzergebnisse des ersten Quartals. Das in Redwood Shores, Kalifornien, ansässige Unternehmen meldete einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden US-Dollar oder 52 Cent pro Aktie.

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Der Non-GAAP-Gewinn betrug 62 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 9,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wall Street erwartete, dass Oracle für das erste Quartal einen Gewinn von 60 Cent pro Anteil bei einem Umsatz von 9,03 Milliarden US-Dollar ausweisen würde.

Das Cloud-Geschäft von Oracle, einschließlich Infrastructure as a Service (IaaS), belief sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 51 Prozent. Der SaaS-Umsatz des Unternehmens stieg um 62 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtumsatz vor Ort blieb mit 5,9 Milliarden US-Dollar nahezu unverändert, und der Umsatz mit neuen Softwarelizenzen ging um 6 Prozent auf 966 Millionen US-Dollar zurück.

In einer vorbereiteten Erklärung hob Oracle-CEO Mark Hurd die Stärke des Cloud-Geschäfts des Unternehmens hervor und schlug dabei mehrere Cloud-Software-Konkurrenten ab.

“Mit einem um 62 Prozent gestiegenen SaaS-Umsatz wächst unser Geschäft mit Cloud-Anwendungen weiterhin mehr als doppelt so schnell wie Salesforce.com”, sagte Mark Hurd, CEO von Oracle. “ERP ist unser größtes und wichtigstes Cloud-Anwendungsgeschäft. Wir haben jetzt etwa 5.000 Fusion ERP-Kunden plus 12.000 NetSuite ERP-Kunden in der Oracle Cloud. Das sind 30-mal mehr ERP-Kunden als Workday.”

Unterdessen neckte Oracle-Gründer und -Vorsitzender Larry Ellison die Veröffentlichung des “weltweit ersten vollständig autonomen Datenbank-Cloud-Dienstes”, den Oracle wahrscheinlich während seiner bevorstehenden Open World-Konferenz ankündigen wird.

„Die neueste Version von Oracle basiert auf maschinellem Lernen und ist ein vollständig automatisiertes ‚selbstfahrendes‘ System, bei dem keine Menschen die Datenbank verwalten oder optimieren müssen“, sagte Ellison. „Die Verwendung von KI zur Eliminierung der meisten menschlichen Fehlerquellen ermöglicht Oracle bietet Datenbank-SLAs an, die eine Zuverlässigkeit von 99,995 Prozent garantieren und gleichzeitig viel weniger verlangen als AWS.”

In Bezug auf die Prognose erwarten Analysten im zweiten Quartal einen Gewinn von 68 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 9,49 Milliarden US-Dollar. Oracle antwortete mit einer EPS-Prognose zwischen 64 Cent und 68 Cent bei einem Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent. Die Oracle-Aktie ist unmittelbar nach Stunden gestiegen, fiel jedoch schnell um 5 Prozent unter den Schlusskurs.

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